Jährlich beginnen bei uns junge Talente ihre Ausbildungen, mit dem Ziel, am Ende als frischgebackene TUPler erfolgreich durchzustarten. In dieser Interviewserie blicken sie auf ihre Ausbildung zurück und gewähren Einblicke in ihre zukünftige Entwicklung.

Das Interview

Wie bist du zu TUP gestoßen?

Zu TUP gestoßen bin ich zufällig: Ich wollte eine neue Ausbildung anfangen und wusste, dass es in Richtung Softwareentwicklung gehen sollte und habe mich auf dem Markt umgesehen. Dabei bin ich über eine Anzeige des IHK-Portals auf TUP gestoßen. Ich habe mir die Homepage angesehen und das hat sich alles ganz gut angehört, auch mit dem Doktortitel*. “Da kann man sich mal bewerben”, dacht ich mir. So bin ich zu TUP gekommen.

* Der ursprüngliche Firmentitel war „Dr. Thomas + Partner“

Wie war denn dein erster Ausbildungstag, nachdem du dich für uns entschieden hast?

Sehr positiv. Ich war sehr überrascht, wie locker und familiär das doch alles ist, weil ich das in meinem vorherigen Job nicht so gekannt habe. Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm.

Sprich, niemand hat dich Koordinatengitter holen lassen?

Das war hier nicht so. Klar, kriegt man ab und zu weniger schöne Aufgaben, aber die halten sich in Maßen. Man wird hier respektiert und nicht als “Stift vom Dienst” behandelt.

Das beantwortet teilweise die zweite Frage: „Wie wurdest du in die TUP-Familie aufgenommen?“

Wie vorhin schon gesagt, sehr positiv, auch weil die Hierarchie sehr, sehr flach ist. Man begegnet sich auf Augenhöhe, das merkt man.

Was für eine Erwartung hattest du an deine Ausbildung hier und wurde diese Erwartung auch erfüllt?

Dass ich Spaß an meiner Arbeit habe, dass ich in meiner Ausbildung so viel wie möglich lernen kann und dabei gefördert und gefordert werde. Diese Aspekte wurden auch erfüllt. Das hat alles wunderbar gepasst.

Dann warst du in deinem Ausbildungsjahr vermutlich nicht der einzige, wie beispielsweise dein Interview-Vorgänger, der Einzelkämpfer in seiner Disziplin als Systemintegrator war.

Ich war auch Einzelkämpfer. Er war der einzige Systemintegrator, ich war der einzige Anwendungsentwickler.

Schauen wir mal, ob wir für die nächste Frage trotzdem Anknüpfungspunkte finden: Wie war denn die Zusammenarbeit mit den anderen Azubis?

Sehr gut. Da haben wir uns alle in einem Büro befanden, war die Atmosphäre sehr locker. Man begegnete sich täglich. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich trauere der Zeit fast schon ein bisschen hinterher. Es war immer schön, man hat immer Spaß gehabt. Es gab natürlich auch Zeiten, in denen jeder die Klappe gehalten und sich konzentriert hat. Insgesamt war es ein perfekter Mix aus Arbeit und freundschaftlichem Umgang.

Wart ihr auch außerhalb eurer Ausbildung gemeinsam unterwegs.

Tatsächlich nicht. Es hat sich nie groß ergeben. Das lag auch mehr an mir, da ich oft nicht in der Umgebung war am Wochenende. Aber ich weiß von anderen Azubis, dass sie sich regelmäßig treffen.

Du warst ja, wie bereits erwähnt, auch ein Einzelkämpfer in deiner Ausbildung? Kannst du im Detail darauf eingehen, in welchen Bereichen du ausgebildet wurdest?

Das fängt grundsätzlich damit an, dass man im ersten Lehrjahr ins kalte Wasser geworfen wird. Also sprich, man soll sich mit der Programmierung auseinandersetzen und dazu gewisse Aufgaben bekommt. Das steigert sich dann über das ganze Jahr hinweg. Das Ziel ist, dass man sich in das Thema einarbeitet, was am Anfang sehr hart sein kann für den einen oder anderen. Aber grundsätzlich funktioniert das auch, weil die Ausbilder einen sehr unterstützen. Im ersten Lehrjahr bekommst du die Basics beigebracht, um dann im zweiten Lehrjahr in die TUP-Welt abzutauchen. Am Ende des zweiten Lehrjahres wurde ich dann ins WEBGUI-Team (Graphical User Interface) integriert. Da habe ich ein paar Aufgaben bekommen, mit denen ich lange beschäftigt war. So habe ich gut Anschluss gefunden, um dann nach meiner Ausbildung auch in das Team reinzurutschen.

Was hat dir daran besonders gefallen und was war besonders herausfordernd?

Besonders gut gefallen hat mir tatsächlich, dass man auf sich gestellt war. Also sprich, dass man sehr, sehr viele Freiheiten und eben nicht diesen Frontalunterricht hat, sondern für sich selbst Dinge erarbeitet. Besonders herausfordernd war die Phase, in der ich in die WEBGUI-Sphäre gedriftet bin und dort an Projekten mitgearbeitet habe. Das war am Anfang relativ anstrengend, aber man hat sich daran gewöhnt und es hat sich dann auch alles gut ergeben.

Was war in der WEBGUI dein erstes Projekt?

Mein erstes Projekt war ein Monitoring für das Frontend aufzusetzen.

Also ob es noch da ist, ob es funktioniert?

Genau, die Anwendung zu überwachen.

Was sind deine Aufgaben nach deiner Ausbildung?

Wie vorhin schon erwähnt, bin ich jetzt im WEBGUI-Team, beziehungsweise im Core-Team und tauche dort in die Framework-Entwicklung ein. Gerade liegt der Fokus auf den Basics von „Clean Code“ und der Einarbeitung in das Framework, damit ich in der nächsten Zeit durchzustarten kann.

Hast du einen Paten, der dich da durch begleitet. Oder macht das das komplette Team?

Es gibt einen Hauptverantwortlicher im Team, mit dem ich auch wöchentlich im Austausch bin, das funktioniert wunderbar. Aber auch sonst habe ich genügend Ansprechpartner. Das passt.

Gibt es eine Richtung, wo du jetzt schon sagen kannst „Da will ich mich perspektivisch in den nächsten Jahren hin entwickeln“?

Bisher noch nicht. Mir war und ist es wichtig, dass ich in das Team komme, in dem ich so viel wie möglich lernen kann und das mich auch fördert. Das ist eigentlich mein Hauptziel: So viel Input zu sammeln wie möglich, so viel Erfahrungen zu sammeln wie möglich, sei es Programmierung oder Team-Management.

Sprich, der Bereich, in dem du gerade bist, passt?

Ja, definitiv.

Es folgt die Metafrage: Was hast du dir vorher unter Intralogistik vorgestellt und wie blickst du jetzt darauf?

Vorher hatte ich den Begriff Intralogistik noch nie gehört, bis zum Bewerbungsgespräch, zu dem ich mich dann eingelesen habe. Heute weiß ich, dass es ein sehr komplexes Thema ist und dass da mehr hinten dranhängt als ein paar Fließbänder. Es ist eine komplexe Welt, die aber auch sehr interessant ist.

Zum Beispiel in Echtzeit zu wissen, wo alles auf diesen Fließbändern gerade ist und wo es hin muss?

Genau!

Die folgende Frage haben wir bereits angeschnitten, aber um das mal gesamtperspektivische zu betrachten: Was schätzt du besonders an TUP?

Wie vorhin schon erwähnt, den familiären Umgang, den lockeren Umgangston und das zwanglose Miteinander. Ich komme hier morgens gern rein. Immer ein Highlight sind die Feste, die sehr viel Spaß machen. Man kommt sich da auf eine andere Art und Weise näher, die man jetzt im normalen Arbeitsalltag nicht hat.

Zum Beispiel mit einem Bierkrug in der Hand?

Das hast jetzt du gesagt! Dass hier oft gemeinsam gefeiert wird, finde ich sehr schön.

Sind dir aus deiner Ausbildung besondere Ereignisse in Erinnerung geblieben. Einmal aufs “Commit all” gedrückt und alles ist explodiert.

Nee, nee, so einen Fehler habe ich in meiner Ausbildung nicht gemacht.

Dann kommen wir zur Ausstiegsfrage: Was sind deine drei Tipps für Ausbildungsanfänger:innen auf deinem Gebiet?

Drei Stück?

Drei Stück!

Okay. Tipp Nummer eins ist, dass man auf jeden Fall viel fragt und dass man keine Angst hat zu fragen. Weil man eben auch nur helfen kann, wenn jemand auf sich aufmerksam macht. Tipp Nummer zwei ist, dass man keine Angst vor Veränderungen oder Herausforderung hat und zumindest versucht anfangs groß erscheinende Berge zu besteigen. Auch ein Stück weit die Herausforderung sucht, weil man sich dadurch, finde ich, einfach am besten weiterentwickelt. Tipp Nummer drei ist, dass man offen auf andere zugeht und allgemein versucht sich am Firmenleben zu beteiligen.

Nehme ich. Vielen Dank für das Interview!