Sperrlager
Ein Sperrlager, auch bekannt als Abweisungsbereich oder Ausschusslager, stellt eine deutlich abgegrenzte oder abgeschlossene Zone innerhalb eines Lagerhaltungs- oder Fertigungsbetriebs dar. In diesem Bereich werden Güter und Teile gelagert, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr für die Weiterverwendung geeignet sind. Die Funktion eines Sperrlagers liegt in der sicheren Trennung von…
Umschlagrate
(abgek. UR; engl. Transhipping rate) gibt an, wie oft der mittlere Lagerbestand in einem Lager pro Jahr umgeschlagen wird, d. h. UR = Jahresabsatzmenge/mittlerer Bestand (wert- oder mengenmäßig). Siehe auch Umschlag. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
Synchronisierte Produktion
(engl. Synchronized production) bezeichnet die Steuerung der Produktion entsprechend Nachfrage und Verkauf mit dem Ziel, Lagerbestände zu reduzieren. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
Die 6R-Regel in der Logistik
In der Welt der Logistik ist die 6R-Regel ein zentraler Grundsatz, der Unternehmen dabei hilft, ihre Ziele effizient zu erreichen. Die 6R-Regel, auch als "Six R Rule" bezeichnet, umfasst sechs wesentliche Faktoren, die für einen erfolgreichen und reibungslosen logistischen Ablauf entscheidend sind.
Die richtige Ware: Der erste Schritt in der Logistik ist sicherzustellen, dass die richtigen…
Produktionsplanungs- und -steuerungssystem
(abgek. PPS-System, engl. Production planning and control system) umfasst informationsverarbeitende Systeme der Produktionsplanung und -steuerung. PPS-Systeme lassen sich nach dem Steuerungsprinzip beispielsweise wie folgt einteilen: eingabeorientierte Steuerung Steuerung nach geplanten mittleren Prozessabläufen (Material Resource Planning I) Steuerung nach Prioritätsregeln,…
Produktionsbedarfsplanung
(engl. Production requirements planning) umfasst sämtliche planerischen Maßnahmen zur Herstellung von Waren oder Erbringung einer Dienstleistung. Sie beinhaltet die sog. Brutto- und Netto-Sekundärbedarfsermittlung (erforderliche Materialien ohne bzw. mit Einbeziehung der Lagerbestände), die Zuordnung der resultierenden Beschaffungen (Fremdfertigung oder Eigenfertigung), die Durchlaufterminierung…
Neutrale Ware
(engl. Neutral goods) ist Ware ohne Endverpackung. Bei gleichen Artikeln mit verschiedener Endverpackung erhält der Artikel erst nach Bestelleingang die endgültige Verpackung, um somit die notwendigen Lagerbestände zu reduzieren. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
Nettobedarf
(engl. Net demand) ist die Bestellmenge eines Artikels unter Abzug des verfügbaren Lagerbestands und der offenen Wareneingänge. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
Mindestbestand
(engl. Minimum stock) ist der minimale Lagerbestand, der erforderlich ist, um die Lieferbereitschaft aufrecht zu erhalten. Die Höhe des M. wird artikelbezogen festgelegt und ist dann rechnerische Steuergröße zur Auslösung von Nachschubaufträgen oder Bestellvorgängen. Nachschub Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
LBE
Abk. für Lagerbestandseinheit (engl. Inventory unit) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML