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Welche TUP-Lösungen wurden dafür eingesetzt?

TUP.WMS ist die zentrale Schnittstelle zwischen dem Materiaflussrechner des ACP, dem SAP-System, das den Rest des Lagers steuert, und dem Data Warehouse, in dem alle Vorgänge gespeichert werden. Unser Warehouse Management System kontrolliert und optimiert dort den Nachschub aus dem Hochregallager; es steuert, wann und wo Cases ausgelagert werden und die Zugbildungslogik. Die Aufträge für den aktuellen Tag werden am Nachmittag des Vortages über das SAP-System eingegeben. Als Besonderheit haben wir für dieses Projekt einen SAP-Simulator mit allen notwendigen Funktionen erstellt, da das eigentliche SAP-System erst am Ende der Inbetriebnahme zur Verfügung steht.

Wie wurde das Projekt TUP-seitig umgesetzt?

Die Besonderheit an dem Projekt ist, dass TUP erst nach Abschluss der Pflichtenheft-Phase dazugestieß. Kaum ein Marktbegleiter am WMS-Markt würde dies überhaupt tun und ist nur auf Grund der adaptiven Software und hohen Flexibilität von TUP überhaupt möglich. Ein Indiz dafür, wie sehr Vanderlande TUP als Integrator vertraut und die Beratung und Expertise des Unternehmens schätzt. Denn auf die Gestaltung des Pflichtenheftes konnte TUP keinen Einfluss mehr nehmen und musste die dort definierten Anforderungen als Umsetzer realisieren.

„Wir sind das Herz des Lagers.“ – O-Ton Projektleiter

Auf dem Papier klingt es zunächst einfach, dass Vanderlande hier vollständige Funktionseinheiten aus Soft- und Hardware einsetzt, sogenannte Functional Modules, die auch bei anderen Kunden aus dem Lebensmittelbereich zum Einsatz kommen. Doch diese spezielle Kombination von Modulen, in Verbindung mit einem Full-Roaming-Shuttle-Lager hatte Vanderlande so bisher noch nicht umgesetzt. Die Zusammenarbeit der Systeme ist komplex: Vanderlande steuert den Materialfluss des automatisierten Lagers, eine SAP-Software steuert das Paletten-Hochregallager, TUP steuert über TUP.WMS die Geschäftsprozesse des automatisierten Teils und damit auch die automatisch zusammengestellten Mischpaletten. Um Massentests durchführen zu können, galt es zudem für TUP auch noch den bereits erwähnten SAP-Simulator vollständig umzusetzen und einzubinden. Dieser befand sich letztlich bis in die Inbetriebnahme-Phase hinein noch im Einsatz und demonstriert die Software-Kompetenz des Unternehmens aus Stutensee.

Was sind und waren Highlights im Projekt?

Das Full-Roaming-Shuttle-Lager ist ein beeindruckender Anblick, vor allem wenn bei einem großen Auftrag wirklich alle 70 Shuttles wie die Bienen über alle Ebenen des Lagers ausschwärmen. Auch die Wegefindung dahinter ist imposant: Jedes Shuttle kann sich im automatisierten Lager horizontal und vertikal frei bewegen. Zwischen den Gassen gibt es allerdings nur eine, jeweils in eine Richtung befahrbare Querverbindung und an den Regalen selbst jeweils einen Lift. Um also hier die entsprechende Durchsatzleistung zuverlässig zu liefern, ist eine hervorragende Auftrags- und Wegeplanung notwendig.

„Køge ist aktuell das einzige Shuttle-Lager von Vanderlande, das ein Full-Roaming-Konzept einsetzt.“ – O-Ton Projektleiter

TUP konnte trotz Einstiegs nach der Pflichtenheft-Phase erfolgreich ein passgenaues System sowie den Großteil seiner Arbeitsanteile an der Inbetriebnahme deutlich schneller als geplant für den Kunden umsetzen. Alle Systeme, bis auf SAP, konnten getestet werden.

Durch die zahlreichen Schnittstellen konnte die Erfahrung im Kontext von Web-Services und TUP.Connect weiter vertieft werden.

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Was wurde Geliefert

  • Realisierungszeitraum WMS von vier Monaten
  • Beratung und Planung zukünftiger Prozesse und Abläufe
  • Prozesstests und Handhabung in einer Zalando-Mikrowelt
  • Unterstützung der operativen Logistik mit individualisiertem WMS
  • Knowhow-Transfer: WMS Brieselang ist Grundstein für Entwicklung des Zalando-eigenen WMS (ZALOS)

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