Auf dem IT-Unternehmertag in Frankfurt am Main hat der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) TUP offiziell mit dem Gütesiegel „Software Made in Germany“ ausgezeichnet. Warum die Auszeichnung mehr ist als ein Siegel auf der Website, und was digitale Souveränität wirklich ausmacht.
Der deutsche IT-Mittelstand traf sich in Frankfurt am Main, und TUP war dabei. Dr. Meike Kramer und Eduard Wagner nahmen am 06.10.2026 auf dem IT-Unternehmertag die Urkunde zum Gütesiegel „Software Made in Germany“ entgegen. Überreicht wurde sie vom Vorstand des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi): Präsident Dr. Oliver Grün und Vizepräsident Martin Hubschneider. Der BITMi verantwortet die Initiative „Software Made in Germany“.

Ein Siegel, das Substanz beweist
Das Siegel gehört zu den bekanntesten Qualitätsauszeichnungen der deutschen IT-Branche. Der BITMi prüft mit seinem Expertenbeirat konkrete Kriterien: Sitz des Herstellers in Deutschland, wesentliche Entwicklungsschritte und Qualitätssicherung in Deutschland, Oberfläche, Dokumentation und Support auf Deutsch, vertraglich zugesicherte Zukunftssicherheit und belastbare Kundenreferenzen.
Für TUP ist das keine Kehrtwende, sondern die Bestätigung eines Weges, den wir seit 1980 gehen. Entwicklung, Qualitätssicherung und Projektbetreuung finden zentral an unserem Firmenstandort in Deutschland statt. Dazu kommen Datenhaltung nach deutschem Recht und volle Transparenz darüber, wer die Kontrolle behält. Für uns bei TUP waren dies immer Selbstverständlichkeiten, und diese Werte gewinnen derzeit anhand verschiedener Faktoren wieder stark an Gewicht.
Digitale Souveränität ist mehr als Infrastruktur
Auf dem IT- Unternehmertag stand die digitale Souveränität im Mittelpunkt. Der Begriff wird oft vor allem als Frage der technischen Infrastruktur verstanden: Wo stehen die Server, wer betreibt die Cloud? Das sind wichtige Fragen, aber sie bilden nur einen Teil des Themas ab. Auch die Nutzer von Software werden souveräner, wenn sie flexibel mitgestalten können, wie sich ihre Software anpassen lässt. Wer seine Systeme an die eigenen Abläufe anpassen kann, statt sich nach den Grenzen eines Produkts zu richten, trifft bessere Entscheidungen.
Auf dem IT- Unternehmertag wurde dieser Gedanke aufgegriffen: Echte digitale Souveränität entsteht nicht durch die Wahl eines Standorts, sondern durch Flexibilität. Sie zeigt sich in der Systemintegration, im Hosting, in der Entscheidung, wo Daten liegen und wer die Wertschöpfung kontrolliert. On-Prem, Cloud oder hybrid: Der Kunde muss entscheiden können.
Eduard Wagner, CIO bei TUP, bringt es so auf den Punkt:
„Digitale Souveränität zeigt sich vielleicht am schönsten in einem ganz einfachen Gefühl: Mein Partner bleibt handlungsfähig und hält damit auch mir die Wege offen.“
Souveränität ist also kein Ort, sondern eine Fähigkeit, und sie gilt für beide Seiten einer Zusammenarbeit.

Software Follows Function.
Dieser Gedanke folgt direkt aus unserem Mindset: Software Follows Function. Die Abläufe unserer Kunden bestimmen, wie die Software aussieht und wo sie läuft, nicht umgekehrt. Wer die Funktion in den Mittelpunkt stellt, baut Systeme, die sich anpassen lassen, statt Kunden in ein starres Korsett zu zwingen. Das gilt für die Logik im Lager ebenso wie für die Infrastruktur dahinter. So kann das Warehouse Management System zu einem mathematischen Abbild der exakten Wettbewerbsvorteile des Kunden werden – und hält diesem auch für die Zukunft weiterhin alle Wege offen.
Mehr Transparenz, zusätzliche Orientierung
Die Initiative „Software Made in Germany“ macht sichtbar, was hinter einem Softwareprodukt steckt, und hilft damit bei einer wichtigen Frage: Wem vertraue ich meine Prozesse und meine Daten an? Das ist ein Beitrag zur digitalen Souveränität Deutschlands, und wir sind stolz, ihn als Träger dieses Zertifikats und Teil dieser Gemeinschaft mitzutragen.
Unser Glückwunsch gilt allen ausgezeichneten Unternehmen.
Erfahren Sie mehr über unsere Philosophie direkt im Gespräch oder verschaffen Sie sich online einen ersten Eindruck zum zertifizierten TUP.WMS Warehouse Management System.
