TUP.MFC


Bestmögliche Auslastung Ihrer Förderanlagen und Lagerlogistik

Unser Material Flow Control System (MFC) berechnet in Echzeit die beste Route der Güter durch Ihre heterogene Förder- und Logistiktechnik, immer unter Berücksichtigung der Auslastung der verfügbaren Anlagenressourcen und Arbeitsstationen.

Die TUP Software-Manufaktur: Individuelle Anpassung der Software, Best-Practice-Standards in den Prozessen

Wir erweitern die Wahl zwischen Standard- und Individuallösung um eine dritte Option: Das Manufakturprojekt. Durch den SAIL-Standard, den wir als Teil eines Arbeitskreises des ‚Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau‘ mitgestaltet haben, haben wir ein Werkzeug geschaffen, um den steigenden Anforderungen der Intralogistik mit einem interdisziplinären Architekturkonzept zu begegnen.

Auf diese Basis bauen wir eine individuell angepasste Materialflusssteuerung nach dem Prinzip der adaptiven Software: Markterprobte Standard-Module und präzise Anpassungen, wo das größte Optimierungspotential erreicht werden kann. Durch unsere seit 1980 währende Projekterfahrung am Markt und in der Forschung verfügen wir über ein breites Repertoire an Prozessen und Erweiterungen, die sich durch hohe Flexibilität und Ausfallsicherheit auszeichnen.

Über die Visualiserung Ihrer Infrastruktur und der Integration von Echtzeit-Informationen machen wir die Warenströme Ihrer Intralogistik sichtbar, damit Sie die Auslastung und den Status Ihrer Anlagen jederzeit überwachen und optimieren können.

Die Vorteile für Ihre Intralogistik-Prozesse auf einen Blick

  • Effektive Nutzung aller Anlagenressourcen
  • Zentrale Steuerung Ihrer heterogenen Lager- und Fördertechnologien
  • Umfassende Auswertung der aktuellen Betriebszustände
  • Kurze Reaktionszeiten bei Routing und Auftragsdurchlauf
  • Kostenersparnis und Risikominimierung durch ein modulares System
  • Höchste Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten bei späteren Erweiterungen
  • Standardisierte Module garantieren eine reibungslose Integration und eine hohe Ausfallsicherheit
  • Transportverwaltung auf Basis des innovativen SAIL-Standards

Das TUP.MFC


Strukturelle Einbindung und Interface-Beispiele

Wie das TUP.MFC funktioniert

Die Materialflusssteuerung erzeugt keine Transporte, sondern wickelt die von anderen Komponenten oder Systemen beauftragten Transporte ab, meldet nach parametrierbaren Vorgaben Fortschritte des Transportes an das beauftragende System und quittiert den Transport nach seiner Beendigung.

Materialflusssteuerung TUP.MFC

Neben der Visualisierung der Fördertechnik kann der Anwender jede Bewegung, jede Bestandseinheit im Detail betrachten und so erkennen, welche Waren im Lager unterwegs beziehungsweise geparkt sind. Auch die Route der Waren sowie der Transporter (wer befördert die Ware) ist nachvollziehbar.

Funktionsweise der Materialflusssteuerung

Dem produktiven System liegt ein statisches Abbild der Förderanlage zugrunde. Dieses Abbild besteht aus folgenden Daten:

  • Anlagenpunkte
  • Wege (als gerichtete Verbindung zwischen zwei Punkten)
  • Fahrplaneinträge (die definieren, auf welchem Weg von einem Punkt aus das Transportziel erreicht werden kann)

Es werden alle in der Anlage möglichen Transportalternativen aufgelistet. Die Fahrplaneinträge haben eine Sortierreihenfolge, die bestimmt, welche Alternative zu bevorzugen ist. Auf Grundlage dieser statischen Daten (Anlagenmatrix) im Abgleich mit einer dynamischen Abbildung der Anlagenressourcen (aktuelle Betriebszustandsdaten) wird die effektivste freie Ressource mit dem Weitertransport des Transportguts beauftragt.

Ermöglicht wird das durch einen einheitlichen Kern, der unabhängig von Transporter und Transportsystem ist. Dieser ist durch den SAIL-Standard auf allen gängigen Plattformen lauffähig. Der modulare Aufbau der adaptiven Software ermöglicht weitere bedarfsgerechte Systemerweiterungen in anderen intralogistischen Bereichen.

Success Story


TUP.MFC im Einsatz bei Zalando im polnischen Fulfillment Center bei Gryfino

Im Logistikzentrum werden Aufträge aus Polen, Deutschland, Österreich und Skandinavien bearbeitet. Der Materialflussrechner übernimmt neben den Transportaufgaben auch die Steuerung und Optimierung der Materialflussströme innerhalb der gesamten Lagertechnik.

Feature-Übersicht - TUP.MFC

Das TUP.MFC sorgt für Transparenz und eine verbesserte Auslastung Ihrer intralogistischen Prozesse und Fördertechnik. Lernen Sie die Features im Detail kennen.

Standardisierte Systemarchitektur durch SAIL

Materialflusssysteme nach SAIL ermöglichen durch standardisierte Funktionen und Schnittstellen eine herstellerunabhängige Integration unterschiedlicher Gewerke. SAIL wurde, unter der Mitarbeit von TUP, als anbieterübergreifendes Konzept entwickelt und anschließend in der Richtlinie VDI/VDMA 5100 “Systemarchitektur für die Intralogistik (SAIL)” festgeschrieben. Dieser Standard reduziert die Komplexität der Projektabwicklung und gestaltet die Zusammenarbeit von Projektpartnern an der Gewerkgrenze effizienter. Im ersten Schritt wurde dazu eine Förderanlage nach fördertechnischen Funktionen aufgegliedert, um daraufhin die gefundenen Funktionen in Komponenten zu zerlegen. In der Folge erarbeitete der Arbeitskreis eine Standardisierung dieser Komponenten und der benötigten Schnittstellen.

Dadurch bildet SAIL die Kernfunktionen einer Intralogistikanlage ab und definiert steuerungstechnische Standardfunktionen und -schnittstellen. Im Gegensatz zur klassischen Standardisierung ist SAIL plattformneutral.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Risikominimierung und höhere Planungssicherheit durch die Verwendung erprobter Standards
  • Transparenz in allen Projektphasen, Funktionen und Anlagenkonfigurationen durch ein gemeinsames Vokabular
  • Einheitliche Darstellung und Definition jeder intralogistischen Aufgabe
  • Kostenreduzierung in der Angebotsphase durch klare Aufschlüsselung der Gewerke
  • Höhere Flexibilität bei Anlagenmodifikationen und Erweiterungen

Optimierung der Kapazität Ihrer Stapler und Flurförderfahrzeuge

Stapler können jederzeit einem oder mehreren Leitbereichen zugeordnet werden, aus denen sie dann mit Transportaufträgen versorgt werden. Bei der Zuteilung eines Auftrages wird entsprechend der Transportpriorität zunächst die Wartezeit des Transportgutes und danach die Anfahrtszeit des Transporters betrachtet. Für jeden Quellpunkt kann individuell bestimmt werden, ob der Staplerfahrer aus den verfügbaren Transporteinheiten frei wählen darf oder nicht (Auslagerung aus geblockt aufgestellten Transporteinheiten).

Die Anbindung konkreter Anlagen erfolgt über den Austausch von Auftrags- und Meldungstelegrammen beziehungsweise über eine Dialogführung durch Funkterminals bei Staplern.

Ihr Ansprechpartner


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Unser Vertriebsleiter Swen Weidenhammer ist Spezialist für die Verbindung von Automatisierungslösungen mit moderner Informationstechnologie.