Vorlesung 2018 "IT-Grundlagen der Logistik" am KIT
Beginn am 18.04.2018, 14 Uhr (IFL)

Vorlesungsinhalte der Universität (KIT) 2018 / Inhalte werden vorlesungsbegleitend aktualisiert

Die Informatik sorgt nicht für das Verständnis des Problems sondern gibt Methoden an, auf die dann die Ingenieure angewiesen sind, um ihre ablaufbedingten Probleme zu Lösen. Die Lösung ist: Das Team ist der Star.

Prof. Dr.-Ing. Frank Thomas

 

 

KIT-Vorlesungsprogramm Karlsruhe - Intralogistik und Logistik im Zeitalter von Industrie 4.0.

 

Aktiv in Forschung und Lehre

Bereits seit 1976 ist Prof. Dr.-Ing. Frank Thomas an der Ausbildung von Studenten der Universität „Karlsruher Institut für Technologie“ beteiligt. Auch in diesem Jahr ist die Vorlesung “IT-Grundlagen der Logistik” am Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) unter seiner Leitung. Viele Inhalte vermittelt er persönlich, spezielle Bereiche werden von Kollegen und Fachspezialisten übernommen.

Ziel dieser Lerneinheit ist es, einen umfassenden Einblick in die Welt der Intralogistik zu vermitteln und dabei auf die Technologie am Puls der Zeit zu setzen. Aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung kann Prof. Dr. Thomas auf einen großen Fundus an Erfahrung zurückgreifen, der eine praxisnahe und vielseitige Ausbildung ermöglicht.

Professor Dr. Thomas betreut auch Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten.

Nicht unwichtig: Einen digitalen Einblick in die Welt der Logistik bietet das hauseigene Portal Logistik KNOWHOW. Dort werden beispielsweise Themen wie Bestandsverwaltung, Kennzahlen, Codiertechnik  und Materialfluss und Transport behandelt.

KIT-Vorlesung – wann und wo?


Vorlesungsbeginn: Sommer-Semester 2018, Start am Mittwoch, den 18. April, 14 Uhr
Veranstaltung: IT-Grundlagen der Logistik
Dozent: Prof. Dr.-Ing. Frank Thomas
SWS: 2
Credits 4
Ort: immer Selmayr Hörsaal (Geb. 50.38 Raum 0.22)
Termin: Mittwochnachmittag, 14:00-15:30 Uhr

Siehe auch die Inhalte (Deutsch/Englisch) und Terminplan.

Wir freuen uns auf Euch.


Themenschwerpunkte der Vorlesung

  • Systemarchitektur für Materialfluss-Steuerungs-Systeme (MFCS) – zielführend für eine neue Systemarchitektur für MFCSysteme ist die Überlegung, neue standardisierte Funktionsgruppen einer Wiederverwendbarkeit zugänglich zu machen.
  • Gestaltung und Einsatz innovativer Material- Flow-Control-Systeme (MFCS) – die wichtigste Aufgabe des MFCS ist die Beauftragung von Fördersystemen mit Fahraufträgen in einer Weise, die die Anlage optimal auslastet und die logistischen Prozesse termingerecht bedient.
  • Warenidentifikation – Anwendung in der Logistik – entlang der Geschäftsprozesse ist die codierte Information das Bindeglied zwischen dem Informationsfluss und dem Materialfluss und trägt bei der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zur Fehlervermeidung bei.
  • Datenkommunikation in der Intralogistik – eine Information beschreibt den Inhalt einer Nachricht, die für die Empfängeradresse von Wert ist. Dabei kann die Empfängeradresse sowohl ein Mensch als auch eine Maschine sein.
  • Geschäftsprozesse in der Intralogistik – Software follows function – werden die Geschäftsprozesse von WE bis WA mit wiederverwendbaren Bausteinen adaptiert, dann werden Potenziale sichtbar. Vor diesem Hintergrund erscheint die Überlegung zielführend, wie durch eine innovative Software-Architektur ein auf dem Baukastenprinzip beruhendes Rahmenwerk einer Wiederverwendbarkeit zugänglich gemacht werden kann. Daher gilt: Software follows function. Und nur dann, wenn in der Planungsphase alle Projektanforderungen dokumentiert werden, und gemeinsam im interdisziplinären Team – aus Logistik-Planern, dem Kunden (Nutzer) und dem Implementierungs-Leiter (IL) – unterschrieben werden.
  • Softwareentwicklung nach industriellen Maßstäben – die heute erreichte Entwicklung der objektorientierten Softwaretechnik und die zunehmende Durchdringung der industriellen Software-Produktion mit dieser Technik ermöglicht es, Systementwürfe zu erstellen, die in ihrer Anlage schon die Chancen – sowohl für einen hohen Wiederverwendungsgrad als auch für eine erleichterte Anpassbarkeit – bieten. In der Softwareentwicklung werden objektorientierte Methoden eingesetzt, um die Produktivität, die Wartbarkeit und die Softwarequalität zu verbessern. Ein wichtiger Aspekt der Objektorientierung ist dabei: die verwendeten Objekte sollen in erster Linie die reale Welt abbilden.

„Schwarzes Brett“

Nächste schriftliche Prüfung: Dienstag, den 18. September 2018; um 08:00 Uhr – 10:30 Uhr im Gerthsen-Hörsaal am KIT.

WICHTIG: Die Vorbesprechung zur schriftlichen Prüfung ist nicht wie angekündigt, am 04.September 2018 sondern einen Tag später am 05. September 2018 um 16 Uhr, auf dem Firmen-Campus Dr. Thomas + Partner in Stutensee (siehe Kontakt/Anfahrt).