TUP auf der LogiMAT 2024 - Schauen Sie vorbei!

Hersteller- und Schnittstellenunabhängig

Mit TUP.MFC wird aus einer Ansammlung von Insellösungen ein einheitliches Ganzes. Egal ob feste Fördertechnik, Stapler, AGVs oder Personen, unsere Materialflusssteuerung sorgt für eine effiziente Auslastung aller verfügbaren Ressourcen vom Warenein- bis zum Warenausgang. So reduzieren Sie die Komplexität ihrer Systemlandschaft und die dadurch entstehenden Kosten und Risiken.

Flexible Anpassung im laufenden Betrieb

Intralogistik ist schnell, daher bieten wir unser markterprobtes Regelwerk und grafische Nutzeroberflächen auf Kundenseite, Fördertechnologien im laufenden Betrieb anzupassen. So können Optimierungen, neue Prozesse oder Produkte ohne Zeitverlust im laufenden Betrieb integriert werden. Mit TUP.MFC haben Sie die Kontrolle was wann, wie und wo in Ihrer Intralogistik passiert.

Herstellerübergreifende Expertise

Es geht um Ihre Schnittstellen, Ihre Hardware und Ihre Flexibilität. Wir sind herstellerunabhängig und beherrschen alle notwendigen Schnittstellen, sei es REST, SOAP oder MQTT, um Ihnen die größtmögliche Flexibilität in der Gestaltung Ihrer Intralogistikprozesse zu geben. Wenn die Hardware für Sie ideal ist, verknüpfen wir sie einfach mit TUP.MFC – weil wir es können.

Hosting komplett nach Ihren Wünschen

Mit uns gibt es keinen Zwang zu „Software as a Service“. Wenn auf Grund von Sicherheitsvorgaben oder Unternehmensrichtlinien unsere Lösung vor Ort laufen soll – als virtuelle Maschine oder auf eigener Hardware – dann wird sie das. Falls Sie auf Cloud-Hosting setzen oder wir Ihren Materialfluss vollständig über unsere Infrastruktur abbilden sollen, ist das auch Teil unseres Leistungsportfolios.

MFC-Mehrwert Reihenfolgenplanung, Batchmanagement und Auftragskonsolidierung

Reihenfolgenplanung, Batchmanagement und Auftragskonsolidierung – Ressourcen schonen, Effizienz steigern

Als Experten im dynamischen E-Commerce-Umfeld wissen wir, dass Intralogistik immer in Bewegung ist. Daher setzen wir auf hocheffizientes Batch- sowie Retourenmanagement und Auftragskonsolidierung sowie die Möglichkeit Reihenfolgeplanungen während der Laufzeit anzupassen. Mit TUP.MFC stellen Sie beispielsweise sicher, dass Retouren gar nicht erst eingelagert werden, sondern über intelligentes Puffer-Management direkt wieder zu passenden Kundenaufträgen hinzugefügt werden.

Weitere TUP.MFC-Features

  • Hohe Ausfallsicherheit
  • Recovery Strategien bei Schnittstellenpartnern, beispielsweise bei Datenverlust im SPS
  • Anbindung von Druckern und Etikettierern
  • Anbindung von automatischen Verpackungsstationen (z.B. Folierer)
  • Anbindung von Waagen und Messstationen (z.B. in Wareneingang und Warenausgang)

  • Zentrales Anlagenmonitoring und Leitstand, exakte Analyse und Transparenz zu allen Materialflüssen
  • Adaptive Optimierung vorhandener Fördertechniken
  • Ressourcen- und bedarfsgesteuerte Versorgung von Arbeitsplätzen (z.B. Packplätzen, Sorter-Infeeds)
  • Flexible modulare Möglichkeit zur Übernahme von Lagerverwaltungsaufgaben
  • Platzverwaltung für Zwischenläger und Puffer
  • Leergutmanagement
  • Sorter-Management

Success Story

Es ist die Königsdisziplin in der Intralogistik: Die Ablösung eines Warehouse Management Systems (WMS) im laufenden Betrieb.

Jeder noch so kleine Fehler, jede Minute Stillstand schlägt beim Kunden unmittelbar zu Buche. Die Brisanz steigt folglich exponentiell mit Größe und Durchsatz des Unternehmens, das seine Prozesse in die Hände eines Retrofit-Dienstleisters legt. Entsprechend groß waren die Erwartungen der Verantwortlichen von Bosch Automotive Aftermarket (Bosch AA) an die Intralogistik-Spezialisten von TUP aus Karlsruhe, als die Umstellung auf das modernisierte Logistik-System bevorstand.

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Zusätzliche Funktionen

Mit folgenden Erweiterungen können Sie TUP.MFC indviduell an Ihre Intralogistikanforderungen anpassen.


TUP.WCS

  • Bestandsführung und Materialstammdaten direkt bearbeiten
  • Weitere Management und Koordinationsaufgaben aus dem WMS-Bereich
  • Anbindung von Depalettier-, Kommissionier- und Packarbeitsplätzen

TUP.FGS

  • Staplerleitsystem (auch als Stand-Alone)
  • Staplerkonfiguration und Disposition
  • Definition und Zuordnung von Leitbereichen

TUP.AGV

  • AGV-Flotten-Managment unterschiedlicher Hersteller
  • Automatische Erkennung von Engpässen und dynamisches Umrouten
  • Selbstlernende Routenoptimierung durch Machine Learning

TUP.ANALYTICS

  • Mustererkennung im Materialfluss durch Machine Learning
  • Visualisierung der Anlagennutzung
  • Auswertung von Anlagenzuständen
  • Parametrierbare Benachrichtgungen bei definierten Schwellenwerten

Success Story

TUP.MFC im Einsatz bei Zalando im polnischen Fulfillment Center bei Gryfino

Im Logistikzentrum werden Aufträge aus Polen, Deutschland, Österreich und Skandinavien bearbeitet. Der Materialflussrechner übernimmt neben den Transportaufgaben auch die Steuerung und Optimierung der Materialflussströme innerhalb der gesamten Lagertechnik.

Feature-Übersicht - TUP.MFC

Das TUP.MFC sorgt für Transparenz und eine verbesserte Auslastung Ihrer intralogistischen Prozesse und Fördertechnik. Lernen Sie die Features im Detail kennen.

Standardisierte Systemarchitektur durch SAIL

Materialflusssysteme nach SAIL ermöglichen durch standardisierte Funktionen und Schnittstellen eine herstellerunabhängige Integration unterschiedlicher Gewerke. SAIL wurde, unter der Mitarbeit von TUP, als anbieterübergreifendes Konzept entwickelt und anschließend in der Richtlinie VDI/VDMA 5100 “Systemarchitektur für die Intralogistik (SAIL)” festgeschrieben. Dieser Standard reduziert die Komplexität der Projektabwicklung und gestaltet die Zusammenarbeit von Projektpartnern an der Gewerkgrenze effizienter. Im ersten Schritt wurde dazu eine Förderanlage nach fördertechnischen Funktionen aufgegliedert, um daraufhin die gefundenen Funktionen in Komponenten zu zerlegen. In der Folge erarbeitete der Arbeitskreis eine Standardisierung dieser Komponenten und der benötigten Schnittstellen.

Dadurch bildet SAIL die Kernfunktionen einer Intralogistikanlage ab und definiert steuerungstechnische Standardfunktionen und -schnittstellen. Im Gegensatz zur klassischen Standardisierung ist SAIL plattformneutral.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Risikominimierung und höhere Planungssicherheit durch die Verwendung erprobter Standards
  • Transparenz in allen Projektphasen, Funktionen und Anlagenkonfigurationen durch ein gemeinsames Vokabular
  • Einheitliche Darstellung und Definition jeder intralogistischen Aufgabe
  • Kostenreduzierung in der Angebotsphase durch klare Aufschlüsselung der Gewerke
  • Höhere Flexibilität bei Anlagenmodifikationen und Erweiterungen

Optimierung der Kapazität Ihrer Flurförderfahrzeuge

Flurfördermittel aller Arten, von FTS bis Stapler, können jederzeit einem oder mehreren Leitbereichen zugeordnet werden, aus denen sie dann mit Transportaufträgen versorgt werden. Bei der Zuteilung eines Auftrages wird entsprechend der Transportpriorität zunächst die Wartezeit des Transportgutes und danach die Anfahrtszeit des Transporters betrachtet. Für jeden Quellpunkt kann zudem individuell bestimmt werden, ob aus den verfügbaren Transporteinheiten frei gewählt werden kann oder nicht (Auslagerung aus geblockt aufgestellten Transporteinheiten).

Die Anbindung konkreter Anlagen erfolgt über den Austausch von Auftrags- und Meldungstelegrammen beziehungsweise im Falle von manuell bedienten Staplern über Funkterminal gemittelte Dialogführung.

Image of an automated guided vehicle in factory pulling three engine blocks. License: MakoGomez90 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:AGV_con_carro.jpg), „AGV con carro“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode

Herstellerunabhängige Nutzung von FTS

Die Anbindung von fahrerlosen Transportsystemen ist mit TUP.MFC auch ohne Standardisierung bereits universell möglich. Im Gegensatz zu anderen Leitsystemen ist die Materialflusssteuerung von TUP bereits heute in der Lage, harmonisiert agierende, gemischte Flotten zu betreiben. Die Software erlaubt neben heterogenen FTS auch die Integration von manuellen Fahrzeugen in den ganzheitlich koordinierten Materialfluss.

Ein genormter Kommunikationsstandard wie VDA 5050 ist daher für die TUP-Lösung technisch nicht notwendig, obgleich TUP entsprechende Bemühungen als sinnvoll erachtet.

Ihr Ansprechpartner

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Unser Vertriebsleiter Swen Weidenhammer ist Spezialist für die Verbindung von Automatisierungslösungen mit moderner Informationstechnologie.