Total Cost of Ownership (TCO) in der Logistik – Überblick

Der Begriff Total Cost of Ownership (TCO) beschreibt die Gesamtkosten eines Produkts oder einer Dienstleistung über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Dabei werden nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch Betriebskosten, Wartung, Entsorgung sowie indirekte Kosten berücksichtigt. In der Logistik ist das TCO-Konzept besonders wichtig, da Unternehmen nicht nur Investitionen in Fahrzeuge,…

Prof. Dr.-Ing. Frank Thomas überreicht Dieter-Arnold-Preis der Studiengesellschaft für Fördertechnik Karlsruhe e.V.

Am Freitag, den 24.01.2025, überreichte Prof. Dr.-Ing. Frank Thomas, Gründer der heutigen TUP GmbH & Co. KG, in einer Feierstunde im Selmayr Hörsaal des KIT den Dieter-Arnold-Preis 2024 an die Bachelorabsolventin Laura Altmann. Die Auszeichnung wird jährlich von der Wissenschaftlichen Studiengesellschaft für Fördertechnik Karlsruhe (WSFK e.V.) vergeben. Als Auszeichnung besonderer…

Mehrlagerfähigkeit

Wenn eine Lagerverwaltungssoftware mehrlagerfähig ist, kann der gleiche Artikel an verschiedenen Lagerorten parallel gelagert und zentral verwaltet werden. Ein identischer Artikel könnte beispielsweise in einem Lager in Hamburg und in München eingelagert und abgerufen werden. Die Mehrlagerfähigkeit wird in der Regel über ein zentrales System gesteuert. Mehrlagerfähigkeit und die…

Bullwhip-Effekt – der Peitscheneffekt

Der Bullwhip-Effekt/Peitscheneffekt (engl. bullwhip effect) beschreibt Abstimmungs- beziehungsweise Kommunikationsprobleme mehrstufiger Lieferketten - meist in sogenannten fragmentierten Supply Chains. Er ist dank Schwankungen in der Produktionsplanung und Logistikplanung (Preisfluktuation und Bündelbestellungen/Lieferengpässe) lokalisierbar, wird durch die Zunahme von Produktionsstufen aber…

Lagerumschlagshäufigkeit und Warenrotation: Schnell- und Langsamdreher

Die Umschlagshäufigkeit, auch Lagerumschlagshäufigkeit oder Umschlagskoeffizient genannt, drückt aus, wie oft ein durchschnittlicher Lagerbestand in einer bestimmten Periode (in der Regel ein Geschäftsjahr) vollständig entnommen und ersetzt wird. Als Kennzahl kann sie sowohl auf das gesamte Lager als auch auf Teile des Lagers bezogen werden, ebenso auf einzelne Produkte; dann spricht man…

Definition der Auftragsabwicklung in der Intralogistik

Die Auftragsabwicklung beinhaltet sämtliche formelle Prozesse wie beispielsweise die Auftragsübermittlung, Datenverarbeitung sowie die Kontrolle von Aufträgen; gemessen ab dem Zeitpunkt der Auftragsaufgabe (Bestellung) bis zum Empfang der sogenannten Sendungsdokumente (Rechnung). Der physische Empfang der Ware ist nicht zwingend Teil dieser Auftragsabwicklung. Grundsätzlich beginnt eine…

Lagerkapazität / Lagerwirtschaftlichkeit

This is a custom heading element. Die Lagerkapazität ist definiert als die maximale Anzahl von Ladeeinheiten, die ein Lager aufnehmen kann. Sie definiert damit auch gleichzeitig das eigentliche Leistungsvermögen eines Lagers. In direktem Zusammenhang damit stehen die Größe der Lagerfläche, die Höhe des Lagers (nutzbarer Raum), die Struktur und Umschlaggeschwindigkeit der Warenbestände und…

Continuous Replenishment / kontinuierliche Warenversorgung

Continuous Replenishment steht für die kontinuierliche Warenversorgung (Wiederauffüllung eines Bestandes) von zentraler Stelle. Dabei wird das Auffüllen meist direkt vom Lieferanten übernommen und geschieht innerhalb der Supply Chain. Der eigentliche Impuls für den sogenannten Dauernachschub geht dabei über die Nachfrage vom Kunden beziehungsweise dem prognostizierten Bedarf beim Konsumenten…

Das Milkrun-Konzept

This is a custom heading element. Das Milkrun-Konzept ist eine Methode zur Optimierung der überbetrieblichen Beschaffungslogistik, häufig im Einsatz im Zusammenspiel mit der Just-in-Time-Produktion. Auf Grundlage bestehender Verbrauchswerte wird ein logistischer Versorgungskreislauf definiert, in dem auf festgelegten Routen zu bestimmten Zeiten geliefert und auch gleichzeitig Ware oder…

Ship to Line / die direkte Warenbereitstellung

Bei Ship to Line beziehungsweise bei der Direktbereitstellung von Waren stellt der Lieferant/Hersteller die Sendung zusammen und liefert diese direkt an den Verbrauchsort - ohne das Lager beziehungsweise die Logistik des Abnehmers zu benötigen. Durch die Übernahme der wertschöpfenden Prozesse wie Warenannahme, einlagern und auslagern durch den Lieferanten beziehungsweise Hersteller, wird die…
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