Retrofit par excellence: TUP modernisiert Materialflusssteuerung in Hermes-Versandzentrum
TUP modernisiert Materialflusssteuerung in Hermes-Versandzentrum – Projekt „Goliath61“ ebnet Weg für zukunftssichere Logistik Das Versandzentrum von Hermes Fulfilment in Haldensleben bei Magdeburg zählt mit jährlich bis zu 200 Millionen versendeten Artikeln in über 20 Länder zu den größten und leistungsstärksten Logistikzentren Europas. Mit rund 3.600 Beschäftigten ist der Standort nicht nur…
Die Materialflusssteuerung als Dienstleistung für ein Distributionszentrum
Als Materialflusssteuerung, auch Materialflussrechner oder Material Flow Control System (MFCS), wird sehr häufig eine direkt einer Förderanlage zugeordnete Auftragsverwaltung bezeichnet. Diese Sicht aber wird der Aufgabe nicht gerecht, wenn in einem Logistikzentrum eine gewachsene heterogene Struktur an Förderanlagen existiert, die erst in ihrem koordinierten Zusammenwirken das optimale…
Die moderne Materialflusssteuerung
Die Materialflusssteuerung (Material Flow Control System: MFCS) bzw. der Materialflussrechner (MFR) wird sehr häufig als eine Auftragsverwaltung beschrieben, die direkt einer Förderanlage zugeordnet ist. Diese pauschale Definition der Materialflusssteuerung wird jedoch der tatsächlichen Aufgabe nicht mehr gerecht, wenn in einem Logistikzentrum eine gewachsene, heterogene Struktur an…
Parametrierung der Materialflusssteuerung
Bei der Planung eines komplexen Logistiksystems kann im Normalfall ein großer Teil der Materialflusssteuerung aus Standardkomponenten zusammengestellt werden. Die meisten der projektspezifischen Anpassungen werden anschließend in der Laufzeitumgebung durch die Parametrierung vorgenommen. Bei dieser Vorgehensweise sollte darauf geachtet werden, die Parametrierung nicht zu weit zu treiben. Wird sie…
Die Materialflusssteuerung im DV-Verbund
Die Materialflusssteuerung ist zwischen der Lagerverwaltung und der Steuerungsebene angesiedelt. Sie enthält die Transportsteuerung und Leitstandfunktionen zur Verwaltung von Ressourcen.
Zusätzlich sind in manchen Systemen hier auch Applikationen angesiedelt, die das Lagerverwaltungssystem unterstützen, obwohl sie nicht zu der Materialflusssteuerung im engeren Sinne gehören. Durch die sehr…
Die Datenbasis der Materialflusssteuerung
In der Materialflusssteuerung wird eine Förderanlage technisch durch Punkte (= Lager-, Sammel- oder Wartestellen) und die diese verbindenden Wege dargestellt. Beide besitzen Aufnahmekapazitäten und Zulässigkeitskennungen.
Auf den Wegen sind diese Daten abhängig von den verkehrenden Fördermitteln. Die Möglichkeiten der Fördermittel werden durch ihre Förderkapazität, die transportierbaren…
Transportaufträge in der Materialflusssteuerung
Ausgangspunkt für die Durchführung eines Transportauftrages ist eine Anforderung aus dem operativen Betrieb. Ursprung solcher Anforderungen können z.B. Kommissionier- oder Produktionsnachschübe, Wareneingänge oder Umlagerungen sein.
Größere Anforderungen werden von einem Bestandsführungssystem so weit aufgelöst, dass eine einzelne Bestandseinheit oder eine Gruppe von Bestandseinheiten ausgewählt…
Ressourcennutzung in der Materialflusssteuerung
Bei der Transportdurchführung muss die Blockierung von Transportressourcen unter allen Umständen vermieden werden.
Es darf z.B. keine Kreuzung befahren werden, wenn deren Ausfahrt nicht frei ist, da sonst der Querverkehr behindert wird. Diese einfache Belegungssteuerung kann vom Transportsystem selbst vorgenommen werden.
Stehen betriebsstrategische Ziele bei der Ressourcenbelegung im…
Kommunikationsprobleme in der Materialflusssteuerung
Auch unter Einsatz moderner Technik verbraucht jede Kommunikation zwischen Systemen entsprechende Systemressourcen und ist daher nur in begrenztem Umfang wirtschaftlich sinnvoll.
Dies wird besonders an Schnittstellen zwischen schnellen Fördersystemen (z.B. Karton- oder Behälterförderanlagen, Sorter etc.) und der Komponente zur Ressourcenbelegungsplanung deutlich. Hier kann nicht für jedes…
Reaktionszeiten in der Materialflusssteuerung
Je dichter eine Funktion an der Technik angesiedelt ist, um so höher ist die Anforderung an zuverlässige geringe Reaktionszeiten und desto geringer ist die Möglichkeit, umfängliche Datenrecherchen und Entscheidungsalgorithmen durchzuführen.
Weit von der Technik entfernte Funktionen können aus vielen Daten in komplizierten Berechnungen Strategievorgaben ermitteln, die zur Ansteuerung der Anlage…