Pfizer - Arzneimittel

Projekt Informationen Pfizer

Pfizer Inc. war 2012 das größte Pharmaunternehmen der Welt. Die Pfizer Deutschland GmbH vertreibt vom RDC (Regional Distribution Center) Karlsruhe aus die Produkte ihrer eigenen Produktion, ihrer Tochterfirmen und von Fremdherstellern für den deutschen und österreichischen Raum.

Die Herausforderungen

Die Prozesse im Distribution Center Karlsruhe sind gekennzeichnet von einer extremen Bandbreite an Auftragsgrößen.

  • der jeweiligen Produkte (z.B. Kühlware, Gefahrgüter, hochwertige Artikel)
  • der Kundengruppen (z.B. Apotheken, Kliniken, Großhändler)
  • der Märkte (Deutschland, Österreich)
  • der hinter der Marke ‘Pfizer’ stehenden einzelnen Firmen (= Mandaten)

Zudem verlangt das Umfeld der Pharma-Branche eine Validierung des kompletten Systems gemäß GxP-Vorgaben.

Die Umsetzung

Die Firma DR. THOMAS + PARTNER realisierte für die Firma Pfizer schon 1996 die Urversion eines Lagerverwaltungs- / Staplerleit- und Kommissioniersystems auf SUN / Solaris in Verbindung mit einer Oracle-Datenbank. Seither wurde das System kontinuierlich den sich ständig ändernden Anforderungen angepasst und erweitert.

Die große Bandbreite der genannten Anforderungen wird durch eine Vielzahl von Kommissionierarten abgedeckt:

  • Ganz- und Teilpaletten für Großabnehmer
  • Ware-zur-Person-Kommissionierung für Abnahmemengen in ganzen Kartons
  • Pick-by-Light-Anlage für die Kommissionierung mittlerer Mengen (Tablarfördertechnik mit aufgesetzten Leerkartons).
  • Aufteilung der Anlage in drei Zonen für Produkte mit unterschiedlichem Durchsatz
  • Kommissionierung mit WLAN-MDEs aus Durchlaufkanälen, Fachböden und von Paletten
  • Spezielle Rennerkommissionierung für Apotheken-Direktbelieferung

Das Staplerleitsystem koordiniert eine Flotte unterschiedlicher Staplertypen so, dass einerseits die Wege minimiert, andererseits die unterschiedlichen Prioritäten der wartenden Transporte berücksichtigt werden. Alle Transportvorgänge werden durch Barcode-Scans von Paletten-Labels und Fachetiketten gegen Bedienfehler und Verwechslungen abgesichert.

Die Benutzeroberfläche mit insgesamt ca. 150 Dialogen wurde auf die ergonomischen Anforderungen der einzelnen Prozesse zugeschnitten. So existieren z. B. Arbeitsplätze im Lager, an denen der Benutzer in der Regel ausschließlich mit dem Barcodescanner arbeitet und keine Tastatur (oder gar Maus) benutzt. Ein sehr feines Berechtigungskonzept stellt sicher, dass nur autorisierte Mitarbeiter die sensiblen Prozesschritte durchlaufen können. Den hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit wird durch hard- und softwareseitige Maßnahmen Rechnung getragen.

Plattform

SUN


Eine Auswahl realisierter Projekte

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