Die innovative Transportverwaltung

TUP.MFC
Material Flow Control
Materialflusssteuerung

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Effektive Nutzung aller Anlagenressourcen.
  • Kostenersparnis und Risikominimierung durch ein modulares System.
  • Höchste Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten bei späteren Erweiterungen.
  • Standardisierte Module garantieren eine reibungslose Integration und eine hohe Ausfallsicherheit.
  • Transportverwaltung auf Basis des innovativen SAIL-Standards.

Die Funktionsweise des MFR

Dem produktiven System liegt ein statisches Abbild der Förderanlage zugrunde, das unabhängig auf einem Konfigurationssystem erstellt beziehungsweise gepflegt wird.

Dieses Abbild besteht aus folgenden Daten:

  • Anlagenpunkte.
  • Wege (als gerichtete Verbindung zwischen zwei Punkten).
  • Fahrplaneinträge (die definieren, auf welchem Weg von einem Punkt aus das Transportziel erreicht werden kann).

Es werden alle in der Anlage möglichen Transportalternativen aufgelistet. Die Fahrplaneinträge haben eine Sortierreihenfolge, die bestimmt, welche Alternative zu bevorzugen ist.

Auf Grundlage dieser statischen Daten (Anlagenmatrix) im Abgleich mit einer dynamischen Abbildung der Anlagenressourcen (die aktuellen Betriebszustandsdaten) wird die effektivste freie Ressource mit dem Weitertransport des Transportguts beauftragt.

Ermöglicht wird all dies durch einen einheitlichen Kern, der unabhängig von Transporter und Transportsystem ist. Dieser ist auf allen gängigen Plattformen lauffähig. Der modulare Aufbau ermöglicht weitere bedarfsgerechte Systemerweiterungen in anderen intralogistischen Bereichen.

SAIL, die standardisierte Systemarchitektur für Intralogistik

Materialflusssysteme nach SAIL ermöglichen durch standardisierte Funktionen und Schnittstellen eine herstellerunabhängige Integration unterschiedlicher Gewerke.

SAIL wurde, unter der Mitarbeit von DR. THOMAS + PARTNER, als anbieterübergreifendes Konzept entwickelt und anschließend in der Richtlinie VDI/VDMA 5100 “Systemarchitektur für die Intralogistik (SAIL)” festgeschrieben. Mit dieser speziellen Methodik schaffen wir einen neuen Standard, der die Komplexität in der Projektabwicklung reduziert und die Zusammenarbeit von Projektpartnern an der Gewerkgrenze effizienter gestaltet.

Hierzu wurde im ersten Schritt eine Förderanlage nach fördertechnischen Funktionen zerlegt, dann die gefundenen Funktionen in Komponenten zerlegt. In der Folge erarbeitete der Arbeitskreis eine Standardisierung dieser Komponenten und der benötigten Schnittstellen.

So bildet SAIL die Kernfunktionen einer Intralogistikanlage ab und definiert steuerungstechnische Standardfunktionen und -schnittstellen. Im Gegensatz zur klassischen Standardisierung ist SAIL jedoch plattformneutral. “SAIL – Innovation durch standardisierte Funktionen” in Logistik KNOWHOW.

Die Vorteile für Hersteller und Kunden liegt auf der Hand:

  • Funktion und Inbetriebnahme sichern – bei gleichzeitiger Risikominimierung.
  • Transparenz in allen Projektphasen.
  • Transparenz in allen Funktionen und Anlagenteilen.
  • Einheitliche Darstellung und Definition jeder intralogistischen Aufgabe.
  • Eindeutige Begriffsdefinitionen.
  • Kostenreduzierung in der Angebotsphase.
  • Höhere Planungssicherheit.
  • Höhere Flexibilität bei Anlagenmodifikationen und Erweiterungen.

Optimierung Ihrer Staplerkapazität

Stapler können jederzeit einem oder mehreren Leitbereichen zugeordnet werden, aus denen der Stapler dann mit Transportaufträgen versorgt wird. Damit wird erreicht, dass Stapler in ihren Einsatzbereichen festgehalten werden. Bei der Zuteilung eines Auftrages wird, nach der Transportpriorität, zunächst die Wartezeit des Transportgutes und danach die Anfahrzeit des Transporters betrachtet. Für jeden Quellpunkt kann individuell bestimmt werden, ob der Staplerfahrer aus den verfügbaren Transporteinheiten frei wählen darf oder nicht (Auslagerung aus geblockt aufgestellten Transporteinheiten).

Die Anbindung konkreter Anlagen erfolgt über den Austausch von Auftrags- und Meldungstelegrammen beziehungsweise über eine Dialogführung durch Funkterminals bei Staplern.

Materialflusssteuerung von Dr. Thomas + Partner
Bildbeschreibung: Die Materialflusssteuerung erzeugt keine Transporte, sondern wickelt die von anderen Komponenten oder Systemen beauftragten Transporte ab, meldet nach parametrierbaren Vorgaben Fortschritte des Transportes an das beauftragende System und quittiert den Transport nach seiner Beendigung.

Immer auf dem kürzesten Weg zum Ziel

In Zeiten zunehmenden Preisdrucks durch globalen Wettbewerb zählt jeder Cent. Eine intelligente Materialflusssteuerung nutzt Ihre Ressourcen ganzheitlich und optimal. Insbesondere die wechselnden Betriebszustände werden genauestens kalkuliert, damit Ihre Waren fehlerfrei, vollständig und termingerecht geliefert werden.

Visualisierung einer Fördertechnik. Neben der Visualisierung der Fördertechnik, kann der Anwender jede Bewegung, jede Bestandseinheit im Detail betrachten.

Materialflusssteuerung TUP.MFC: Neben der Visualisierung der Fördertechnik, kann der Anwender jede Bewegung, jede Bestandseinheit im Detail betrachten.

Unsere Materialflusssteuerung TUP.MFC berechnet in Echtzeit den schnellsten Weg durch Ihre Förderanlage und entscheidet, immer unter Berücksichtigung der verfügbaren Anlagenressourcen, über die Wege und Zuständigkeiten. Die im System gespeicherte Infrastruktur Ihrer Förderanlage, in Verbindung mit der Auswertung der aktuellen Betriebszustände, sichert Ihnen immer eine maximale Auslastung. Jeder Bereich ihrer Anlage kann mittels standardisierter Einzelmodule vernetzt, überwacht und zentral gesteuert werden. Bei Bedarf werden Sie zusätzlich von unseren integrierbaren Leitstandsystemen dabei unterstützt, Ihre Stapler und Transporter noch effektiver zu koordinieren und so Stand- und Wartezeiten zu verkürzen.

TUP.MFC wurde, wie unser Lagerverwaltungssystem TUP.WMS, nach dem Prinzip der adaptiven Software entwickelt: Die Materialflusssteuerung vereint hochwertige Standard-Lösungen mit individuell erweiterten Software-Komponenten; nachträglich installierte Module funktionieren durch ihre besondere Plug-in-Technologie einfach und sicher in der bestehenden Anlage.

Kurz: Diese Transportverwaltung steht für Kostenersparnis und Risikominimierung. Einen zusätzlichen Mehrwert erreichen wir durch kompetente Standardisierung auf hohem fachlichen Niveau. Dabei sind Ausfallsicherheit und Flexibilität des fertigen Systems unsere Markenzeichen.

Weitere Informationen zum Thema Materialflusssteuerung:

“Die moderne Materialflusssteuerung” in Logistik KNOWHOW

MFR-Chef-Entwickler Clemens Gutbrod über Materialfluss und modulare Software

Unser Materialflussrechner ist in seiner Architektur darauf ausgerichtet, einerseits die Standardaufgaben eines MFR schnell und ohne weitere Abhängigkeiten zum Warehouse Management System zu lösen, andererseits aber trotzdem die Möglichkeit zu bieten, jederzeit an Verteil- oder Zusammenflusspunkten die aktuellen Erfordernisse und Zustände des logistischen Prozesses online in die Steuerstrategien zu berücksichtigen. Damit erreichen wir eine weitere Steigerung der Nutzbarkeit der Förderanlagen.

Dipl.-Ing. Clemens Gutbrod