SAIL - Systemarchitektur für die Intralogistik
SAIL ist eine Methodik, die Systemebenen für intralogistische Systeme sowie deren Standardfunktionen und -schnittstellen beschreibt.
Das Ziel ist die Reduktion der Komplexität in der Projektabwicklung. Intralogistik-Projekte erfordern meist eine Vielzahl an Beteiligten. Das führt zu Schnittstellenproblemen. Die Kosten dafür trägt der Kunde.
SAIL ist das Resultat eines anbieterübergreifenden Architekturkonzeptes, um die effizientere Zusammenarbeit von Projektpartnern an Gewerkegrenzen zu erreichen.
Hintergrund
Anfang 2004 wurde das Forum Intralogistik vom VDMA gegründet. In dessen Arbeitskreis "Innovation und Standardisierung" arbeiten verschiedene System-Komponenten-Hersteller zusammen, um einen Standard zu schaffen.
SAIL bildet die Kernfunktionen einer Intralogistikanlage ab und definiert steuerungstechnische Standardfunktionen und Schnittstellen. Im Gegensatz zur klassischen Standardisierung ist SAIL plattformneutral.
DR. THOMAS + PARTNER ist als einziger IT-Anbieter Mitglied im Forum Intralogistik.
Richtlinie
Das SAIL Konzept ist Gegenstand der VDI/VDMA Richtlinie 5100. Die Richtlinie befindet sich im Gründruck. Der Weißdruck ist für September 2008 vorgesehen.
Nutzen und Vorteile
- Funktions- und Inbetriebnahme sichern mit Risikominimierung
- Transparenz in allen Projektphasen
- Transparenz in allen Funktionen und Anlageteilen
- Einheitliche Darstellung und Definition jeder intralogistischen Aufgabe
- Eindeutige Begriffs-Definition
- Kostenreduzierung in der Angebotsphase
- Höhere Planungssicherheit
Einheitliche Architektur ermöglicht
- Service-Standardisierung
- Kostenersparnis
- Durchgehende Visualisierung
- Vereinfachter Betrieb und erhöhte Verfügbarkeit
- Höhere Flexibilität für Anlagenmodifikation